Dermatologische Fakten, praktische Tipps & die BALDRY-Methode
Wenn die Sonne trifft – wird die Glatze zur UV-Falle
Im Sommer wird die Glatze zur sensiblen Angriffsfläche. Ohne den natürlichen Schutz durch Haare ist die Kopfhaut schutzlos den UV-Strahlen ausgesetzt. Die Folgen reichen von Sonnenbrand und Spannungsgefühlen bis hin zu Pigmentstörungen oder aktinischer Keratose – einer potenziellen Vorstufe von Hautkrebs.
Die ungeschützte Kopfhaut zählt bei Männern zu den am stärksten sonnenexponierten Zonen – besonders bei Glatzen oder sehr kurzen Haarschnitten. Studien zeigen, dass Sonnenbrände auf der Kopfhaut deutlich häufiger auftreten als an behaarten Stellen. Auch Hautkrebs tritt hier nachweislich überdurchschnittlich oft auf.
Dermatologisch gesehen ist die Kopfhaut besonders gefährdet, da sie eine dünnere epidermale Schutzschicht besitzt. Nach einer Rasur ist sie zusätzlich durch Mikroverletzungen gereizt und produziert oft mehr Talg – ein ungünstiges Zusammenspiel für heiße Sommertage.
Sonnencreme auf der Glatze – was wirklich hilft
Eine geeignete Sonnencreme ist bei täglicher UV-Exposition unverzichtbar – die Kopfhaut sollte behandelt werden wie empfindliche Gesichtshaut. Wichtig ist nicht nur ein hoher Lichtschutzfaktor (LSF), sondern auch eine Hautformel, die auf die speziellen Bedürfnisse einer rasierten Kopfhaut abgestimmt ist.
Empfohlen werden:
Lichtschutzfaktor 30 bis 50 (LSF)
Nicht-komedogene, fettfreie Texturen
Cremes mit schneller Einziehzeit
Verzicht auf Öle oder fettige After-Sun-Produkte
Bei rasierten Köpfen ist starker UV-Schutz unerlässlich – genauso wie im Gesicht. Ideal sind Produkte mit Lichtschutzfaktor 50 und leichter, fettfreier Textur, um die Poren nicht zu verstopfen und Glanz zu vermeiden.
Idealerweise wird die Sonnencreme morgens nach der Reinigung oder dem Trockenbürsten aufgetragen – so entfaltet sie ihre Schutzwirkung optimal und verstopft die Poren nicht.
Physikalischer UV-Schutz: Was auf den Kopf gehört
Neben chemischen Sonnenschutzprodukten ist der mechanische Schutz durch Kopfbedeckungen besonders effektiv – vor allem bei längerer Sonnenexposition.
Geeignete Optionen für verschiedene Situationen:
Alltag: Cap mit UV-Filter und integriertem Schweißband
Starke Sonne: Luftiger Sommerhut oder Bucket Hat mit UV-Schutz
Sport & Bewegung: Mesh-Caps mit Belüftung für hitzefreien Halt
Wichtig ist die anschließende Reinigung der Kopfhaut. Unter Mützen sammelt sich Schweiß, der die Poren verstopfen und Unreinheiten fördern kann. Eine regelmäßige Reinigung – etwa durch Trockenbürsten – ist hier Pflicht.
Kopfhautpflege im Sommer: Die BALDRY-Methode
UV-Schutz endet nicht bei Sonnencreme. Wer seine Glatze im Sommer wirklich pflegen will, braucht eine einfache, aber konsequente Kopfhautpflege-Routine. Die BALDRY-Methode basiert auf der dermatologisch empfohlenen Technik des Trockenbürstens.
Was Trockenbürsten bewirkt:
Entfernt abgestorbene Hautzellen
Öffnet verstopfte Poren
Regt die Durchblutung an
Fördert die natürliche Talgregulation
Die BALDRY Trockenbürste wurde speziell für Männerköpfe entwickelt. Sie ist aus hochwertigem, FSC-zertifiziertem Holz gefertigt und nutzt reine Naturborsten – ganz ohne Plastik oder chemische Zusätze. Die ergonomische Form erleichtert die Anwendung, auch bei empfindlicher Haut.
Fazit: Die richtige Routine für den Sommer
Eine Glatze braucht nicht nur Stil – sondern Schutz. Wer den Sommer ohne Reizungen, Sonnenbrand oder übermäßigen Glanz überstehen möchte, setzt auf eine Kombination aus:
Sonnencreme mit hohem LSF
Mechanischem UV-Schutz durch Kopfbedeckungen
Täglicher Kopfhautreinigung mit einer Naturborstenbürste
Verzicht auf fettige oder porenverstopfende Produkte
Behandle deine Kopfhaut wie dein Gesicht: mit Sorgfalt, hochwertigen Produkten und einer klaren Routine.
Aus eigener Sache: Weitere Informationen zur BALDRY-Methode und zur Trockenbürste findest du hier.
F.A.Q.
Mit einer Kombination aus Sonnencreme (mind. LSF 30), physikalischem UV-Schutz wie Caps oder Hüten und täglicher Reinigung der Kopfhaut – z. B. durch Trockenbürsten.
Empfohlen werden fettfreie, nicht-komedogene Sonnencremes mit LSF 30–50. Wichtig ist, dass die Creme schnell einzieht und die Poren nicht verschließt.
Physikalischer UV-Schutz wie Hüte oder Caps ist besonders effektiv. Idealerweise kombiniert man beides: Sonnencreme für den Basisschutz, Kopfbedeckung für längere Aufenthalte im Freien.
Die Kopfhaut hat eine dünnere Hautstruktur und nach der Rasur fehlt der natürliche Schutz durch Haare. Das macht sie besonders anfällig für UV-Schäden.
Die Kopfhaut hat eine dünnere Hautstruktur und nach der Rasur fehlt der natürliche Schutz durch Haare. Das macht sie besonders anfällig für UV-Schäden.

